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Workshops zur Bestandsaufnahme

12.03.2019

In allen drei Einrichtungen wurden Workshops durchgeführt, an denen Pflegekräfte und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen konnten. Um eine breite Beteiligung zu ermöglichen, wurden rotierend mehrere Runden angeboten, vormittags und nachmittags. Das Ziel war, die Beschäftigten einzubeziehen und ihre Erfahrungen, aber auch schon Ideen für Technologien zu sammeln. Der Ausgangspunkt der Diskussionen war oft: Welche Tätigkeiten verursachen im Arbeitsalltag große Belastungen, körperlicher oder häufig besonders mentaler Art? Wenn Technologien genau in diesen Belastungsszenarien hilfreich eingesetzt werden könnten, wäre das Potenzial zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen am größten.

In allen Einrichtungen konnten die Flipcharts und Pinnwände der sprudelnden Vielfalt der Ideen der Beschäftigten kaum standhalten! Es konnten viele Einsatzfelder und häufig auch konkretere Einsatzszenarien benannt werden, wo und wie Technologie im Alltag helfen könnte. Hierbei kam die volle Bandbreite, von der digitalen, im Optimalfall diktierten Pflegedokumentation, über KI-gestützte Sensorsysteme bis hin zu autonomen Robotern, die zum Beispiel Getränke oder Wundmaterial über die Flure fahren, zur Sprache. Die gesammelten Ergebnisse dienen nun dazu, geeignete Technologien und deren Anbieter zu recherchieren, um diese in den Lernräumen, der ersten konkreten Umsetzungsphase im Projekt, vorzustellen.